Der Bremer Jazzpreis 2016 geht an TRIO Elf

… and the winner is: TRIO Elf

Verleihung des Bremer Jazzpreises 2016 an die Gruppe Trio Elf.

Die Juroren Jan Fritz, Wolfgang Lackerschmid und Natalia Mateo, Dr. Will Friedmann und Kai Stührenberg vom Freundes u. Förderkreis des Jazz in Bremen e.V. sowie Moderator Nabil Atassi überreichen den Preis an TRIO Elf | Foto: Ingo Wagner

Im voll besetzten Schlachthof wurde gestern abend der diesjährige Gewinner des Bremer Jazzpreises gekürt. In einem wunderbaren Finalkonzert mit drei tollen Bands konnte sich das TRIO Elf mit einem fulminanten Auftritt durchsetzen. Die überglücklichen Gewinner, die es zuerst gar nicht fassen konnten, können mit den 10.000 Euro Preisgeld in der Tasche ihre nächsten Projekte gelassen angehen. Mit am Start im Finale waren Niels Klein -Tubes & Wires und die Bremer Lokalmatadorin Johanna Borchers mit ihrer Band. Alle drei Formationen spielten auf einem enorm hohen Niveau. Ein sympathisches Publikum würdigte die Künstler mit begeistertem Beifall. „Was für ein toller Abend!“ – war am Ende der mehrfach gehörte Kommentar von Besuchern.

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Foto: Gaby Ahnert

Schon beim Auftritt von Niels Klein – Tubes & Wires wurde rasch klar – hier wird die Latte gleich ganz hoch gelegt! Die Gruppe wurde durch den großem Elan und die Spielfreude des Bandleaders, der selbst verschiedene elektronisch modulierte Klarinetten spielte, angetrieben. Der Funke zum Publikum sprang unmittelbar über, spontaner Beifall war die Reaktion. Die Musiker agierten auf der Bühne druckvoll, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt, Klänge von E-Piano, Synthesizer, Gitarre, Bass, Schlagzeug und besagter Klarinette zu einem klangvoll-rhythmischen Sound zu verweben.

Eingestimmt und begleitet wurde das Publikum im sehr gut besuchten Schlachthof durch die fachkundige und einfühlsame Moderation von Nabil Atassi vom Online-Jazzradio Berlin. Zwischen den Auftritten machte er mit den Gepflogenheiten und Kriterien des Bremer Jazzpreises, der zum dritten Mal verliehen wurde, vertraut. Kandidaten können sich z. B. nicht selbst bewerben, sondern werden von einer 10-köpfigen Fachjury vorgeschlagen und ausgewählt. Im Finale trifft eine 5-köpfige live-Jury, besetzt mit Musikern und Musikredakteuren – gemeinsam mit dem Publikum, dem „sechsten Juror“, die Entscheidung.

Spätestens mit dem nächsten Act wurde klar: Das wird kein leichter Spaziergang für die Jury! Das TRIO Elf legte als zweite Gruppe einen packenden Auftritt hin und erzeugte beim Publikum größte Begeisterung. Dem TRIO Elf geht der Ruf voraus, das klassische Jazz-Trio neu erfunden zu haben. Ein Schlagzeuger, der sein Instrument mit einer filigranen und gleichzeitig kraftvollen, aber nie lauten Raffinesse bedient. Ein Pianist, der an einem Flügel selten gehörte, elektronisch veränderte, manchmal schräge Klänge erzeugte. Obwohl mit dem Rücken zu ihm sitzend harmonierte er mit dem Drummer auf’s Wunderbarste! Und scheinbar unscheinbar im Hintergrund ein Bassist – auf den man nicht verzichten möchte ob seines integrierenden Spiels. Alles in allem eine präzises, fulminantes, mit kurzen verbalen Erläuterungen angereichertes musikalisches Feuerwerk.

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Foto: Gaby Ahnert

Nach einer längeren technischen Umbaupause dann als erwarteter Höhepunkt die Lokalmatadorin Johanna Borchert und ihre Band mit einer klanglich anderen Art von Musik. Da ist ihre warme, von Anfang an vertraut klingende Stimme. Kraftvoll, manchmal dunkel, wird ihr Gesang von ihren vier Musikern unterlegt, herausgefordert, reflektiert und erneut stimuliert. Das forderte dem Publikum eine mentale Umstellung ab. Ihre musikalisch komplexe Darbietung machte eher nachdenklich, verhalten und etwas schwerer zugänglich. Selbst am Flügel sitzend und singend – mit Tönen, Farben und Strukturen spielend, elektronisch experimentierend, wirkte ihr Auftritt souverän und abgeklärt.

Danach zog sich die Jury zur Beratung zurück, die Stimmzettel der Besucher wurden eingesammelt und am Ende kamen Jury wie Besucher zum gleichen, eindeutigen Ergebnis. … the winner is: TRIO Elf.
Den überglücklichen Gewinnern wurde auf der Bühne unter dem Beifall der Besucher vom Vereinsvorsitzenden Dr. Wilhelm Friedmann die begehrte Trophäe überreicht. Moderator Nabil Atassi und das Team mit Kai Stührenberg und Andrea Rösler bedankten sich herzlich bei allen Unterstützern und Beteiligten. Eine Veranstaltung auf diesem Niveau ist ohne großes Engagement nicht auf die Beine zu stellen.
Das Fazit: Der Bremer Jazzpreis ist ein musikalischer Hochkaräter!

Verleihung des Bremer Jazzpreises 2016 an die Gruppe Trio Elf.

Verleihung des Bremer Jazzpreises 2016 an die Gruppe Trio Elf. Foto: Ingo Wagner

Das Finale am 23.09. im Schlachthof

Die Live-Jury:

Wolfgang Lackerschmid (c) Christian Hartmann_klein

WOLFGANG LACKERSCHMID

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NATALIA MATEO

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JOST NICKEL

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WOLFGANG RUMPF

JAN FRITZ

JAN FRITZ

 

 

 

 

Ausführliche Infos zu den Juroren >>>


Johanna Borchert
Niels Klein: Tubes & Wires
TRIO Elf

– diese drei Bands ziehen ins Finale des Bremer Jazzpreises ein.

Sie überzeugten die hochkarätige Nominierungsjury und setzten sich gegen 16 weitere Künstler in der Kategorie „Jazz & Electronics“ durch. Am 23. September stellen sie nun im Schlachthof Bremen ihr musikalisches Können live unter Beweis. Eine der Bands wird als Sieger geehrt und darf den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit nach Hause nehmen.

Johanna Borchert

Niels Klein – Tubes & Wires

TRIO Elf

 

Tickets für das Live-Konzert

der Finalisten am 23. September im Schlachthof Bremen
gibt es an allen NWT-Verkaufsstellen: T. 0421-363636 / www.nordwest-ticket.de
bei XING, im Schlachthof und an der Abendkasse
Preise: Vorverkauf: 19€/ 15€ ermäßigt* | Abendkasse: 22€/18€
Der Einlass für das Konzert ist um 19 Uhr, um 20 Uhr geht es los.

* Ermäßigung gilt für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises


Johanna Borchert
ist in Bremen natürlich keine Unbekannte! Sie liebt es, am Flügel zu improvisieren und ergänzt ihre Songs gern um pointierte elektronische Effekte oder atmosphärische Licht- und Bildprojektionen auf dem Flügeldeckel. Statt nur die Tasten zu spielen zupft sie bisweilen die Saiten des Flügels. Ihre Musik ist ein Spiel der Farben, Tönen und Strukturen. So ist jedes Konzert stets ein Experiment. Ihre Mission scheint die Neuordnung des Chaos. Johanna Borchert ist Gast auf zahlreichen europäischen Konzertbühnen und Festivals im In- und Ausland. Z. Zt bereitet sie die Premiere einer eigenen Orchesterkomposition vor, die in der Jenaer Philharmonie im Februar 2017 uraufgeführt werden soll. Beim Finale in Bremen wird sie in einer Formation mit Gitarre, Bass und Schlagzeug auftreten. www.johannaborchert.de

TRIO Elf ist eine klassische Jazz-Formation mit Piano, Bass und Schlagzeug, ergänzt um einen „elektronischen Klangtüftler“. Er sorgt z.B. durch Loops der Improvisationen dafür, die Gruppe ihrem gesampelten Doppelgänger gegenüberzustellen. Weil sie Jazz-fremde Rhythmen und Grooves mühelos in ihre eigene Soundwelt aus kreativer Improvisation und origineller Komposition einfügen, wird ihnen die Revolution des klassischen Piano-Trios nachgesagt. Die Band mit dem warmen akustischen Sound, klanglich erweitert durch den Einsatz von Electronics, hat bereits fünf Alben veröffentlicht. Ganz aktuell ist die neue CD “MusicBoxMusic” erschienen. Kritiker rechnen TRIO Elf zu der neuen deutschen Jazzgeneration. www.trioelf.de

Niels Klein’s Quartett Tubes and Wires fällt schon durch seine ungewöhnliche Besetzung auf. Neben E-Piano, Synthesizer, Harmonium, Gitarre, Bass und Schlagzeug betätigt der Bandleader selbst mehrere Klarinetten – die Tubes. Hinzu kommen dann die Wires, mit denen die verschiedenen Instrumente elektronisch verwoben werden. Der Solist tritt so aus der Solisten-Position zurück und agiert mit seinen ,Effektklarinetten‘ eher wie eine elektronische ,Blas-Orgel‘. Die Mitmusiker bedienen ein flexibles Instrumentarium aus Gitarren, Bässen, Tasten- und Schlaginstrumenten, so dass ein eigenartiger, analog-elektronischer Sound entsteht. www.niels-klein.com/tubes-and-wires.html

IMG_7871_sw_webModeriert wird der Abend von NABIL ATASSI,
Gründer und Moderator von Onlinejazzradio.de.

 

 

Bgm_Sieling_stehendGrußwort von Bürgermeister Carsten Sieling: 

„In der Jazz-Szene Deutschlands und in den angrenzenden Nachbarländern hat sich der Bremer Jazzpreis, der in diesem Jahr immerhin schon zum dritten Mal verliehen wird, einen respektablen Platz erobert. Und das sicher nicht nur, weil er mit einem Preisgeld von 10.000 Euro zu den höchstdotierten in Deutschland gehört. Das Besondere bei ihm ist, dass die Initiatoren jedes Mal innovative Ansätze suchen und diese auch würdigen… >>>weiter Lesen

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Die Nominierten stehen fest!

A CORAL ROOM // BAHAMA SOUL CLUB // WALTER BITTNER // JOHANNA BORCHERT // CATS & BREAKKIES // JULIEN DESPREZ // ENSEMBLE DU VERRE // FELICE SOUND ORCHESTRA // JAZZANOVA // NIELS KLEIN – TUBES & WIRES // ALMUT KÜHNE & GEBHARD ULLMANN // ME&MOBI // MOPTI // MAYA OSOJNIK // SEA MOYA // CHRISTOPHER RUMBLE // TOCHA // TRIO ELF

… ausführliche Infos unter

www.jazzpreis-bremen.de/nominierungen-2016/

 

Bremer Jazzpreis 2016

in der Kategorie „Jazz & Electronics“

Der Bremer Jazzpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und gehört zu den höchstdotierten Jazzpreisen Deutschlands. 2016 wird der überregionale Preis zum dritten Mal vergeben. Ausgezeichnet wird erneut ein innovativer und herausragender Jazz-Act.

Auch in diesem Jahr können sich Bands nicht selbst für den Bremer Jazzpreis bewerben. Die Kandidaten werden nach dem bewährtem Verfahren von einer 10-köpfigen Fachjury nominiert.
Aus den bis zu 20 nominierten Bands wählt jeder Juror nach den vorgegebenen Kriterien seine
3 Favoriten aus. Daraus ergeben sich drei Spitzenreiter, die als Finalisten zu einem Live-Konzert am 23.9.2016 in den Schlachthof, eine bekannte Bremer Konzertlocation, eingeladen werden. Dort präsentieren sie sich dem Publikum und einer 5-köpfigen Live-Jury.
Im Focus der Bewertung steht das „Gesamtkunstwerk“, d.h. die Umsetzung der Kombination aus elektronischen Elementen und Jazz bzw. improvisierter Musik, die instrumentalen und /oder vokalen Fähigkeiten sowie die Live-Performance.
Wie bisher wird auch eine Bewertung durch das Publikum in die Entscheidung der Live-Jury einfließen.

Die Auszeichnung wird innerhalb einer Kategorie vergeben, die vom „Freundes- und Förderkreis des Jazz in Bremen“ e.V. festgelegt wurde.
Die Kategorie 2016 setzt die bisherige Tradition fort, anders als andere Jazzpreise in Deutschland zu sein. Nach„Jazz mit multikulturellen Einflüssen“ in 2012 und  „Groove Jazz“ in 2014 geht es diesmal um „Jazz & Electronics“ – Jazz, der einen deutlichen
Bezug zu elektronischer Musik hat.

Bereits in den 90ern gab es mit Akteuren wie „US5“, „Guru“ oder Erik Truffaz Künstler, die Hip-Hop-Beats mit Jazz verschmolzen. Wurde damals noch maßgeblich mit Jazzsamples gearbeitet, kam es seitdem zu immer neuen musikalischen Ausdrucksformen, zunächst als „Nu-Jazz“ bekannt. In der aktuellen Jazzmusik sind solche Stilfusionen immer häufiger prägnanter Bestandteil der Musik. So arbeiten z.B. DJs regelmäßig gemeinsam mit Jazzmusikern. Bei Live Performances kommen u.a. Loops und Samples zum Einsatz oder Dancefloor-orientierte Musik wird mit Jazzelementen versehen, wie bei „Saint Germain“ oder „Jazzanova“. Bands wie “Jaja Jazzist“ oder der Pianist Bugge Wesseltoft prägen die experimentellere Seite des Genres.

In der Endrunde der 3 Finalisten, die am 23. September 2016 live im Bremer Schlachthof auftreten, wird es neben den instrumentalen Fähigkeiten eben auch darauf ankommen, wie gut diese Musik das Publikum zu begeistern vermag. Wesentliches Kriterium ist und bleibt die Improvisation, denn Improvisation ist der Kern des Jazz, den es als musikalische Kunstform der Gegenwart einem neuen und jungen Publikum zu erschließen gilt.

Die Kriterien

Für den Bremer Jazzpreis 2016 werden Bands und Solo Akteure gesucht, die mit elektronischen Mitteln live bei ihren Konzerten arbeiten. Technisch können das u.a. Loops, Samples, Turntables, Sequencer oder Drum Machines sein. Es muss ein deutlicher Bezug zu elektronischer Musik vorhanden sein. Dieses sollte einen integralen Bestandteil der Musik darstellen.
Bei der Auswahl geht es nicht nur um den innovativen Ansatz, sondern vor allem um die musikalische Qualität und die Performance. Kommerzielles Potential ist durchaus erwünscht!
Die Kriterien für die Nominierung im Einzelnen sind:

  1. Es sollen nur Eigenkompositionen gespielt werden.
  2. Keine Orchester; die maximale Größe eines Acts darf 8 MusikerInnen nicht überschreiten; auch Einzelkünstler-Bewerbungen sind grundsätzlich möglich, wobei die Performance stets eine Kombination aus elektronischen Elementen und Jazz bzw. improvisierter Musik sein soll.
  3. Nur Künstler mit Live-Erfahrung sind zugelassen.
  4. Die Künstlergruppe sollte mindestens eine Produktion veröffentlicht haben.

>>> Die Struktur des Voting-Verfahrens

 

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Bremer Jazzpreis 2014 geht an Kompost 3

Konzerte der Final-Bands begeisterten Publikum und Jury

Im voll besetzten FRITZ Club Bremen erlebte das Publikum am gestrigen Abend ein mitreißendes Konzert. Die Auftritte der Final-Bands Pecco Billo, KUU! und Kompost 3 machten dem Motto „Groove Jazz – von Funk bis Hip-Hop“ alle Ehre. Ausgelassene Stimmung sowie ein hohes musikalisches Niveau sorgten bei Besuchern und Jurymitgliedern gleichermaßen für Begeisterung – langer Applaus und „mitgroovende“ Zuschauer sprachen für sich. Am Ende des Abends überreichten die Organisatoren Wilhelm Friedmann, Oliver Heinz, Kai Stührenberg sowie Andrea Rösler den mit 10.000 Euro dotierten Preis der Wiener Gruppe Kompost 3, die die hochkarätige Jury und das Publikum am meisten überzeugte.

Gewinnerband KOMPOST 3, Manu Mayr (electric & doublebass), Lukas König (drums, percussion instruments )

„Alle drei Bands waren wahnsinnig gut, deswegen ist uns ist die Entscheidung nicht leicht gefallen“, berichtet Musiker und Autor Nabil Atassi, der Juryvorsitzende des Abends. „Uns hat besonders beeindruckt, wie unterschiedlich die drei Finalisten jeweils das Konzept Groove-Jazz umsetzen.“ Neben Atassi bewerteten auch Musiker und Echo-Jazz-Preisträger Omar Rodriguez Calvo, ebenfalls Echo-Preisträger Bastian Jütte, NDR-Jazzredakteurin Claudia Schober und Journalist Rolf Thomas die Bands nach künstlerischer Qualität, instrumentalen Fähigkeiten, Bühnenpräsentation und -performance sowie Originalität. Und auch das Publikum durfte mitentscheiden – Jeder Besucher erhielt einen Stimmzettel und konnte für seinen Favoriten voten.

Glückliche Gewinner

Preisverleihung an die Gewinnerband KOMPOST 3, Manu Mayr, Martin Eberle, Lukas König, Benny Omerzell mit Dr. Will Friedmann

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung“, erzählt Manu Mayr, Bassist von Kompost 3. „Es war unglaublich schön zu spüren, wie unsere Musik beim Bremer Publikum angekommen ist. Und der Zeitpunkt könnte für uns nicht besser sein. Wir wollen bald ein neues Album aufnehmen – mit dem Preisgeld ist die Finanzierung fast gedeckt.“ Die Gruppe, die 2009 in einer Wiener Wohngemeinschaft entstand, wird aktuell als eine der spannendsten jungen Formationen der österreichischen Jazz- und Impro-Szene gehandelt. Leer gingen jedoch auch die anderen Finalisten nicht aus. Sie können ebenfalls auf ein Beratungs- und Coachingangebot zurückgreifen, um sich in den Bereichen Vermarktung, Social Media und Booking weiter zu professionalisieren.

Neben den diesjährigen Kandidaten stand auch Masaa, die Siegerformation von 2012, auf der Bühne. „Wir haben natürlich mitgefiebert“, erzählt Rabih Lahoud, der Sänger der vierköpfigen Gruppe. Seit dem Gewinn hat sich für die Musiker viel bewegt: Sie spielten zum Beispiel auf der Jazzahead! und tourten mit dem Goetheinstitut durch Ostafrika. „Das alles wäre ohne den Jazzpreis niemals denkbar gewesen“, ist sich Lahoud sicher. „Durch die mediale Aufmerksamkeit und die vielen neuen Kontakte sind wir auf Anhieb sehr weit gekommen.“

Die Finalisten stehen fest!

Kompost 3 – KUU! – PeccoBillo

– diese drei Bands ziehen ins Finale des Bremer Jazzpreises ein.

Sie überzeugten die hochkarätige Nominierungsjury und setzten sich gegen 17 weitere Künstler in der Kategorie „Groove Jazz – von Funk bis Hip-Hop“ durch. Am 26. September stellen sie nun im FRITZ-Bremen ihr musikalisches Können live unter Beweis. Eine der Bands wird als Sieger geehrt und darf den mit 10.000 Euro dotierten Preis mit nach Hause nehmen.

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KOMPOST 3

Foto: Wolfgang Siesing

KUU!

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PECCOBILLO

 

 

 

 

Das Wiener Quartett Kompost 3 ist in der jungen österreichischen Jazz- und Impro-Szene längst kein Geheimtipp mehr: Absurd-bizarre Klangwelten bringen die vier Künstler mit viel Energie und einer unglaublichen Ideenvielfalt auf die Bühne. www.laubrecords.com
Die Band KUU! aus Berlin bewegt sich zwischen Jazzpunk, Elektro-Tanz und Fusion, getrieben von Jelena Kuljics dramatischem, kabarettinspiriertem Gesang. www.kuu-music.com
PeccoBillo, eine siebenköpfige Kombo aus München und Hamburg, deklariert das Genre „Urban Grooves – der Klang der Städte“ auf eine ganz eigene Weise. Geballte Live-Improvisation trifft hier auf Echtzeit-Samples und Deutsch-Rap-Texte. www.peccobillo.de

Tickets für das Live-Konzert

der Finalisten am 26. September im FRITZ-Bremen gibt es an allen NWT-Verkaufsstellen
T. 0421-363636 / www.nordwest-ticket.de
Der Einlass für das Konzert ist um 18 Uhr, um 20 Uhr geht es los.

Wer am Finalabend den Preis überreicht bekommt, liegt in den Händen der fünfköpfigen Live-Jury unter Einbeziehung des Publikums. Die Bands präsentieren sich in einem je 30-minütigen Set – die Reihenfolge der Auftritte bestimmt das Los. Bewertet werden die Musiker hinsichtlich künstlerischer Qualität, instrumentaler Fähigkeiten, Bühnen-Präsentation und -Performance sowie Originalität. Die Moderation des Abends übernimmt der Musikchef des Nordwestradio, Wolfgang Rumpf. Egal wer am Ende gewinnt – alle drei Finalisten profitieren schon jetzt: Sie können auf ein Coachingangebot für Vermarktung, Social Media, Booking usw. zurückgreifen.

Karoline Linnert übernimmt Schirmherrschaft für den Bremer Jazzpreis 2014

Bürgermeisterin und Senatorin Karoline Linnert hat die Schirmherrschaft für den Bremer Jazzpreis 2014 übernommen. Wir freuen uns über diese Anerkennung und das Interesse der Freien Hansestadt Bremen an unserer Veranstaltung.

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