Jury 2016

Live-Jury

WOLFGANG LACKERSCHMID

Wolfgang Lackerschmid (c) Christian Hartmann_klein

Foto: Christian Hartmann

Wolfgang Lackerschmid ist seit den siebziger Jahren gleichermaßen als Vibraphon-Virtuose und Komponist erfolgreich. Er spielte live und auf über 200 Tonträgern unter anderem mit Jazzlegenden wie Chet Baker, Attila Zoller, Lee Konitz, Albert Mangelsdorff, Larry Coryell, Buster Williams, Paquito D´Rivera, oder seit 1978 auch bei verschiedenen „Vibraphon Summits“ u.a. mit Milt Jackson, Bobby Hutcherson, Dave Samuels, Mike Mainieri. Als musikalischer Leiter und Produzent bringt er, als einer der kreativen Mitgestalter der internationalen Musikszene, immer wieder innovative Projekte zur erfolgreichen Umsetzung.
Von Lackerschmid stammen zahlreiche Songs und Jazztitel, die sich im Repertoire vieler seiner Kollegen etabliert haben, weiterhin konzertante Werke für Orchester, Chor und viele andere Formationen, sowie Musik für Theater, Hörspiele und Filme.
Er gründete 2011 den Jazzausschuss beim Tonkünstlerverband Bayern und ist im Vorstand der Union Deutscher Jazzmusiker aktiv.

www.lackerschmid.de


NATALIA MATEO

„Diese Stimme hat eine eigene Geschichte zu erzählen“, schreibt Die ZEIT über Natalia Mateo. Und die FAZ hört „Jazzblüten mit tiefen Wurzeln“: Die 1983 in Warschau geborene Sängerin ist eine Wanderin zwischen den Welten – musikalisch und im Leben. Geboren in Polen, aufgewachsen in Österreich und jetzt in Deutschland lebend hat sie die unterschiedlichsten Eindrücke und Kulturen in sich aufgesogen und verarbeitet: Mateo schöpft aus der slawischen Liedtradition, aus amerikanischem Jazz und Individualisten der zeitgenössischen Pop- und Rockmusik wie Joni Mitchell, Tom Waits oder Bjoerk.
Mateos Debüt-Album „You“ erschien 2013. Ihr zweites Album Heart of Darkness, benannt nach der Erzählung von Joseph Conrad, wurde 2015 bei ACT veröffentlicht und in überregionalen Medien positiv rezensiert; sie erhielt dafür den ECHO Jazz in der Kategorie Newcomer des Jahres (national).

www.natalia-mateo.com


JOST NICKEL

Foto: Matthias Mineur

Jost Nickel gehört mit Sicherheit zur aktuellen „goldenen Generation“ deutscher Schlagzeuger. Freunde und Kollegen wie Benny Greb, Marco Minnemann oder Anika Nilles (übrigens eine seiner Schülerinnen) sind mit seinem Namen in einem Atemzug verbunden – alle stehen sie für wegweisendes, modernes Drumming der absoluten Weltklasse.
Studiert hat Jost am Drummers Collective in New York und sich unter anderem als Drummer/Musical Director bei Mousse T. (feat. Andrew Roachford & Omar) aber auch bei Seeed und Marla Glen oder Randy Brecker einen Namen gemacht. Zusätzlich hat er im Verlauf der letzten Jahre mehrere Top 10 CDs im In- und Ausland eingespielt.
Von der (großen) Bühne her kennt man Jost insbesondere als unglaubliche Groovemaschine von JAN DELAY & DISKO No. 1. Seit erfolgreichen Touren mit dem Gitarristen Barry Finnerty machte sich Jost auch außerhalb Deutschlands zunehmend einen Namen.
Neben seinen Studio- und Touring-Aktivitäten ist Jost als Dozent an diversen führenden Hochschulen wie der Popakademie Mannheim oder der Music Academy in Hamburg tätig. Als Clinician konnte er die Schlagzeugszene mit seinem einzigartigen Drumsound auf Events wie der PASIC (USA) oder dem Montreal Drum Fest (Kanada) und auf unzähligen Workshoptouren begeistern. In Polen sollten ihn die Leser des führenden Schlagzeugfachmagazins „Perkusista“ kennen – darin wurden bereits einige Workshopauszüge seines aktuellen „Jost Nickel‘s Groove Book“ (Alfred Publishing) veröffentlicht, auf die er reges und staunendes Feedback erhielt.

www.jostnickel.com


WOLFGANG RUMPF

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Foto: Radio Bremen, Braño Tomanik

Dr. Wolfgang Rumpf spielte nach einer Klavierausbildung am Badischen Konservatorium für Musik/Karlsruhe in mindestens 15 Bands und performed heute ab und zu am Jazzpiano. Der Germanist und Politologe war Rundfunkmoderator beim Südwestfunk und Kulturredakteur bei Radio Bremen. 2001- 2014 Redaktionsleiter Musik beim Nordwestradio sowie Dozent für Medien- und Popkultur und seit 2015 Redakteur und Moderator für besondere Aufgaben Musik und Kultur im Nordwestradio.

www.wolfgangrumpf.de


JAN FRITZ

JAN FRITZWar von 1992 – 1996 Musikredakteur bei RADIO KISS-FM (Produktion & Moderation der Sendung „Jazzbeats“); parallel dazu Publizistikstudium an der HdK Berlin; 1998 Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die Galeriegruppe rotunde GmbH, Hackesche Höfe, Berlin; 1999 Mitarbeit beim Veranstaltungsunternehmen SAN FRANCISCO JAZZ FESTIVAL, San Francisco, CA., USA; 2000-2001 PR-Fachmann (Catalogue-Marketing) für das Musikunternehmen MAZUR MEDIA. Seit November 2001 selbstständig, Dezember 2001
Gründung der Agentur JAZZMEDIA& MORE.
www.jazzmedia-and-more.com


Moderation

NABIL ATASSI

IMG_7871_sw_webNabil Atassi ist Gründer und Moderator von Onlinejazzradio.de. In seinem Studio in Berlin empfängt er bekannte Persönlichkeiten aus Musik und Kultur. Er arbeitet als Journalist, Autor und Moderator unter anderem für die Jazzrekation des Norddeutschen Rundfunks, als auch für diverse Magazine. Er ist Mitbegründer und Pressesprecher das JazzKorea Festivals, einem internationalen Festival für Jazz aus Südkorea. 2013 wurde er mit dem WDR Jazzpreis (Kategorie Ehrenpreis für herausragende Radiobeiträge im Jazzbereich) ausgezeichnet.

 

 


Nominierungsjury

PROF. UDO DAHMEN

Foto: Horst Hamann

Foto: Horst Hamann

Künstlerischer Direktor und Geschäftsführer der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim | Vizepräsident des Deutschen Musikrates.
Seit den frühen siebziger Jahren ist er Drummer und hat mit Krautrock Bands wie Rufus Zuphall, Jazzgrößen wie Charly Mariano und Kraan, sowie mit Inga Rumpf, Lake und Eberhard Schöner Musik gemacht.

www.popakademie.de


WOLFGANG KÖNIG

Wolfgang_KoenigWolfgang König lebt seit seiner Geburt 1958 in Berlin. Erste aktive World Jazz-Erfahrungen sammelte er Mitte der 1980er als Bassist in einer Band, die ansonsten aus südafrikanischen Studienkollegen an der Berliner Hochschule für Ökonomie bestand. Seit 1992 ist er in erster Linie als Hörfunk-Journalist tätig, u.a. für Radio Multikulti (vom Beginn beim SFB 1994 bis zur Abwicklung durch den RBB 2008), für den unabhängigen Nachfolger multicult.fm, für Funkhaus Europa, MDR Figaro und All Jazz Radio in Südafrika. An Percussion und Posaune war Wolfgang König fünf Jahre lang mit der Radio Multikulti-Hausband „Los Multikultis“ zu hören. Mehrmals begleitete er die Jazz- und Blues-Sängerin Connie Kirk aus Austin, Texas bei Auftritten in Deutschland. Für die Global Music Academy in Berlin arbeitet Wolfgang König an einer Weltmusik-Datenbank. Musikalische Recherche-Reisen führen ihn regelmäßig in verschiedene Teile Afrikas, nach Südamerika und in die Karibik.

www.multicult.fm


WOLFGANG LACKERSCHMID

Wolfgang Lackerschmid (c) Christian Hartmann_klein

Foto: Christian Hartmann

Wolfgang Lackerschmid ist seit den siebziger Jahren gleichermaßen als Vibraphon-Virtuose und Komponist erfolgreich. Er spielte live und auf über 200 Tonträgern unter anderem mit Jazzlegenden wie Chet Baker, Attila Zoller, Lee Konitz, Albert Mangelsdorff, Larry Coryell, Buster Williams, Paquito D´Rivera, oder seit 1978 auch bei verschiedenen „Vibraphon Summits“ u.a. mit Milt Jackson, Bobby Hutcherson, Dave Samuels, Mike Mainieri. Als musikalischer Leiter und Produzent bringt er, als einer der kreativen Mitgestalter der internationalen Musikszene, immer wieder innovative Projekte zur erfolgreichen Umsetzung.
Von Lackerschmid stammen zahlreiche Songs und Jazztitel, die sich im Repertoire vieler seiner Kollegen etabliert haben, weiterhin konzertante Werke für Orchester, Chor und viele andere Formationen, sowie Musik für Theater, Hörspiele und Filme.
Er gründete 2011 den Jazzausschuss beim Tonkünstlerverband Bayern und ist im Vorstand der Union Deutscher Jazzmusiker aktiv.

www.lackerschmid.de


NILS LANDGREN

Foto: ACT-Music

Nils Landgren ist einer der erfolgreichsten europäischen Jazzmusiker. Seine bekannteste Formation ist die Nils Landgren Funk Unit. Wegen seiner roten Posaune trägt er den Spitznamen „Mr. Red Horn“. Zweifellos ist er ein unerhört vielseitiger Künstler, der neben Jazz in ganz verschiedenen musikalischen Fusionen unterwegs ist, nicht nur als Posaunist, sondern auch als Sänger. Zu seinem sechzigsten Geburtstag in diesem Jahr erschien ein Album als Tribut an Leonard Bernstein, auf dem er mit Janis Siegel (Manhattan Transfer) und den Bochumer Symphonikern unter Vince Mendoza zu hören ist. Seine erstaunliche Produktivität hat dazu geführt, dass mehr als 500 Aufnahmen von und mit ihm existieren. Er war Leiter des Berliner Jazzfests, ist Professor für Posaune an der Hamburger Musikhochschule, hat die künstlerische Leitung von JazzBaltica inne – und selbstredend zahlreiche Preise und Ehrungen im Laufe seiner langen Karriere eingeheimst. Überdies unterstützt er ein wohltätiges Musik-Projekt im Slum Kibera (Nairobi).

www.nilslandgren.com


ILKA LORENZEN

Foto: Dominik Butzmann

Foto: Dominik Butzmann

wurde 1977 in Flensburg geboren, ihre Liebe zur Jazzmusik erst 20 Jahre später, sowohl mit dem Köln Concert von Keith Jarrett, als auch beim Besuch des Jazzfestivals im südfranzösischen Marciac. Seither entdeckt sie ständig neue Künstler und Jazzbands und ist dankbar für das, was ihre Musik ihr und der Welt eröffnet. Für das Berliner JazzRadio moderierte sie während ihres Studiums die Abendsendung und hörte sich dabei durch viele Jazz-Standards. Ein Auslandssemester lang berichtete sie von Konzerten in den Pariser Jazzclubs. Seit 2001 arbeitet sie als freie Autorin – regelmäßig für das Deutschlandradio Kultur und für den NDR, schreibt Kulturtipps, stellt mit den KinderKunstExperten im Kakadu neue Bücher und Ausstellungen vor oder portraitiert Künstler, deren Musik sie persönlich inspiriert. Sie reist immer noch gern nach Frankreich, findet glücklicher Weise aber auch sehr viel Jazz vor der eigenen Haustür in Berlin, zum Beispiel beim XJAZZ oder JAZZDOR Festival.

www.ilkalorenzen.de


MANU MAYR

Foto: Rania Moslam

Foto: Rania Moslam

Lebt und arbeitet derzeit in Wien als freischaffender Musiker, Labelbetreiber (Laub Records, Jazzwerkstatt Records) und Produzent. Sein Arbeitsfeld erstreckt sich von improvisierter und elektronischer Musik über Jazz, Weltmusik und Pop bis hin zur Klassik und Neuer Musik sowie Theater- und Tanzproduktionen.
Noch während seiner Schulzeit gelang es ihm sich in der Wiener Jazzszene als Bassist zu profilieren, und kann mit jungen Jahren auf einen breit gefächerten Erfahrungsschatz zurückblicken, sowohl als Sideman, Bandleader, Komponist und Studiomusiker.
Mit seinem Trio Kompost 3 war er 2014 Preisträger des Bremer Jazzpreis 2014.
Zusammenarbeit mit: Wolfgang Mitterer, Klangforum Wien, Klaus Dickbauer, Mira Lu Kovacs, Zsofia Boros, Criss Cross Europe, Ernst Reijseger, Audrey Chen, Kaja Draksler, Herbert Pirker, Leo Riegler, Flip Philipp, Wolfgang Schiftner, Studio Dan, Jazzwerkstatt Wien, Jazzkollektiv Berlin, Jazzwerkstatt Bern u.v.m.

www.laubrecords.com
www.jazzwerkstatt.eu


ERIC SCHAEFER

Eric_Schaefer_©joergsteinmetz.com

Foto: Jörg Steinmetz

Eric Schaefer ist Schlagzeuger und Komponist. Er lebt in Berlin und arbeitet international mit verschiedenen Ensembles. Die Palette seiner musikalischen Ausdrucksformen ist vielschichtig und reicht sowohl beim Improvisieren als auch beim Komponieren von Jazz und Neuer Musik bis zu Post‐Rock und Noise.
Konzerttourneen führten ihn u.a. mit den Formationen Michael Wollny Trio, [em] oder Johnny La Marama durch sechs Kontinente. Er schrieb Orchester‐ und Kammermusikwerke genauso wie Klaviertriomusik und Rocksongs, die auf zahlreichen Plattenveröffentlichungen sowie in Funk und Fernsehen erschienen sind (ACT Records, Traumton, BBC, ORF, ARD). Auch durch das Einbeziehen von analogem Synthesizer, Dub‐Elektronik und Perkussionsinstrumenten aus aller Welt kreiert Eric Schaefer ein persönliches Amalgam aus all dem Tönendem, das in ihm klingt.
2010 erhielt Eric Schaefer den SWR Jazzpreis für sein genreübergreifendes Werk, sechs Jazz‐Echos folgten in den Jahren 2011, 2013, 2015 und 2016 darunter zwei als „Bester Drummer National“ und zuletzt mit dem Michael Wollny Trio in der Kategorie „Bestes Ensemble National“.

www.ericschaefer.de


CLAUDIA SCHOBER

IMGP0923Für Claudia Schober war es ein Schlüsselerlebnis: als Jugendliche hatte sie das Glück ausgerechnet in ein Konzert von Herbie Hancock zu geraten. Danach war sie infiziert und sog alles auf was sich irgendwie mit Jazz beschäftigte. Dummerweise wuchs sie im Eichsfeld in Südniedersachsen auf – dort ist Jazz so selten wie ein Eskimo. Selbst an der Musikschule gab es keinen Saxofonlehrer, der Jazzphrasierung vermitteln konnte und wollte. Aber es gab glücklicherweise das Radio, das eine gute und wichtige Verbindung zur Jazzwelt wurde. Über Flensburg führte der Weg in die norddeutsche Metropole Hamburg, wo sie Kultur- und Medienmanagement studierte. Nach einem Praktikum 2003 in der NDR Jazzredaktion blieb sie hängen und arbeitete dort zunächst als Freie Mitarbeiterin. Seit 2013 ist sie Redakteurin. Gemeinsam mit Stefan Gerdes plant und organisiert sie das tägliche Jazzprogramm auf NDR Info (rund 450 Stunden Jazz pro Jahr) und betreut die Konzertreihe „Jazz im NDR“. In der Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich beim Jazzbüro Hamburg e.V. Und sie liebt ihr Saxofon. Wenn es dann mal genug mit der Musik ist, zieht es sie raus aufs Wasser: am liebsten an die Ostsee zum Kitesurfen.


SEBASTIAN STUDNITZKY

Foto: Efsevia Tsoni

Der in Berlin lebende Multiinstrumentalist Sebastian Studnitzky ist einer der weltweit aktivsten deutschen Musiker. In über 50 Ländern spielte er Tourneen und ist Dauergast auf den größten Festivals – mit seinem STUDNITZKY Trio, in den vergangenen Jahren aber auch als festes Mitglied in den Bands von Nils Landgren, Rebekka Bakken, Mezzoforte, Wolfgang Haffner, Dominic Miller oder als musikalischer Leiter von Jazzanova Live!.
Er studierte Jazztrompete und Jazzklavier in Stuttgart, sowie Komposition und Filmmusik am Berklee College of Music in Boston.
Sebastian Studnitzky arbeitet stilübergreifend. Neben diversen Jazzprojekten spielt elektronische Clubmusik und sog. Crossover zwischen Jazz, Elekto und zeitgenössischer Musik eine große Rolle.  Er spielte auf über 150 CD Produktionen aus Jazz  und Elektro.
Als Komponist / Arrangeur / Produzent arbeitete er für div. Aufnahmen u.a. von Nils Landgren, Mezzoforte, Wolfgang Haffner, Laura Lopez Castro, Max Herre, Jazzanova, und Nightmares on Wax. Studnitzky war bis 2014 als musikalischer Leiter für die Liveumsetzung der Musik des Berliner DJ Kollektivs Jazzanova verantwortlich.
2012 gründete er das Label / Netzwerk CONTEMPLATE, auf dem neben seinen eigenen Alben u.a. auch ADHD und die Samúel Jón Samúelsson Big Band veröffentlicht wurde.
2014 initiierte er das Berlin XJAZZ Festival – das aus dem Stand größte Jazzfestival Berlins – und stellte mit dem dort zelebrierten Mix aus neuer Klassik, improvisierter elektronischen Musik und Jazz als Schnittmenge die Jazzszene in Deutschland auf den Kopf. Mit seinem Streicher-Projekt MEMENTO ist er seit Anfang 2015 auf Tournee. Seit September 2014 lehrt Sebastian Studnitzky als Professor an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden.

www.studnitzky.de


BUGGE WESSELTOFT

Foto: ACT-CF-Wesenberg

Foto: ACT-CF-Wesenberg

Bugge Wesseltoft ist ein Grenzgänger und gilt als einer der innovativsten Jazz Pianisten der Gegenwart. Seine Kollaborationen mit DJs wie Henrik Schwarz und Experimente mit elektronischer Musik machten ihn weit über die Jazz-Szene hinaus bekannt. Im Dunstkreis der überaus progressiven Jazz-Szene Norwegens um Musiker wie Nils Petter Molvær oder Eivind Aarset wurde Wesseltoft mit Beginn der 90er Jahre zu einem führenden Kopf in einer radikalen Neukonzeption von Jazz. „New Conceptions of Jazz“ nannte er sein wegweisendes Projekt, bei dem er House, Techno, Ambient und Noise Elemente in den Jazz mit teils freien Improvisationen einfließen ließ. Wesseltofts lyrisches und melodisches Spiel bleibt aber stets im Zentrum seiner Kunst. Und mit eben dieser Facette hat er sich ganz besonders auf ACT einen Namen gemacht.

www.gubemusic.com/artist_2



2016