Nominierungen + Jury 2014

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Nominierungen 2014

Alexandra Lehmler Quintett

Foto: SchindelbeckAlexandra Lehmler

Alexandra Lehmler liebt die klaren und deutlichen Worte. Ihre vorletzte CD hat sie nicht zufällig „No Blah Blah“ genannt, jetzt erscheint ihr neues Album mit dem prägnanten Titel „Jazz, Baby!“. Und die Saxophonistin aus Mannheim lässt auch diesmal ihren Worten Taten folgen. Jazz ist für sie nicht nur ein blutleerer Begriff, sondern Musik, die in höchstem Maße lebendig ist. Und spätestens beim Hören ihrer Kompositionen weiß jeder, was gemeint ist. Der Reiz des Jazz liegt für die 34-jährige Musikerin aus dem Südwesten Deutschlands in den schier endlosen klanglichen Möglichkeiten. Lehmlers Musik ist der klingende Gegenbeweis, dass Jazz, so wie sie ihn versteht, in irgendwelche Schubladen passt. Jazz ist eben das, was man daraus macht… Jazz ist Energie, er drängt nach vorne. Jazz ist Musik fürs Publikum, das bei Alexandra Lehmlers Konzerten diese Magie schon nach wenigen Momenten spüren kann. Dafür sorgen neben der Bandleaderin, die sämtliche Saxophone beherrscht, auch ihre bestens eingespielte Band: Mit Oliver Maas (Piano), Matthias Debus (Bass), Max Mahlert (Schlagzeug) und Rodrigo Villalon (Percussion) hat sie sich nicht nur hochkarätige Improvisatoren, sondern auch ausgewiesene Teamplayer in ihre Band geholt. Und der unverkennbar variable, moderne Sound der Band lässt erahnen, dass die fünf Musiker nicht erst seit gestern zusammen spielen. Alexandra Lehmler ist aber auch deshalb am( Jazz-) Puls der Zeit, weil sie nicht zum x-ten Mal die Klassiker der Jazzliteratur zum Besten gibt, sondern am liebsten ihre eigenen Kompositionen spielt. So haben sie und Bassist Matthias Debus ihrem Quintett auch diesmal maßgefertigte Stücke auf den Leib geschneidert, die so bunt sind, wie ihre musikalischen Einflüsse. Mal schimmern bunte Farbtöne der Weltmusik durch, manchmal funkeln klassische Elemente, manchmal wird es auch rockig, dreckig und derb. Und am Ende ist es eben „Jazz, Baby!“: 100 % zeitgemäß und ohne Kompromisse.

www.alexandralehmler.de


Bartmes

JoBartmesFolaDada4Jo Bartmes fängt bei der Suche nach Inspirationsquellen dort an, wo andere Jazzer vielleicht aufhören: In der jüngeren Vergangenheit. Der Bandleader agiert als Komponist wie ein DJ, der die besten Clubjazzideen der vergangenen Dekaden remixt. „Bartmes reißt mit seinen Mitstreitern genüsslich wie abenteuerlich die Grenzzäune zwischen freiem Ausdruck, Clubtauglichkeit und Progressivität nieder.“ schreibt die Frankfurter Rundschau und das Jazzpodium schreibt über Bartmes: „Seine schnörkellosen, vielschichtigen und eigenwilligen Ideen heben sich wohltuend vom Mainstreambrei ab.“ Also NuJazz? Drum & Bass? Progressive Pop? Neo-Soul? Ganz egal, wie man seinen Stil bezeichnet, diese Musik trifft Herz, Hirn und Bein. Mal zielt emotionsgeladener Gesang direkt in Bauch und Herz, dann transportiert ein Hammond-Solo den Geist der Doors ins 21. Jahrhundert und eine gepfiffene Melodie entführt in die italienische Filmwelt der Sechziger. Unterlegt von einer Bassklarinette, die über weite Strecken mit Wah-Wah und Delay Effekten zur geblasenen Rhythmusgitarre umdefiniert wird und getragen von treibenden Jazz-House-Indie-Break-Beats trifft sich alles im jetztzeitigen Club, wo sich die verschiedenen Stile und Spielarten aktueller Groovemusik gegenseitig zum Tanzen bringen, bis einem schwindlig wird.

www.bartmes.de


BOWW

61w11Z2lkRL._SL500_AA280_ In die „Tribal Poetry“ von BOWW fließen viele Eindrücke aus unterschiedlichen Kulturen ein, die der kosmopolitische Schlagzeuger Hilbe seit Jahren rund um die Welt sammeln konnte. „In den Perkussions-Ensembles der Afro-Blocos im brasilianischen Salvador de Bahia spielen spirituelle Rhythmen ebenso eine tragende Rolle wie in der „Diwen“-Musik der Süd-Sahara“, erklärt Hilbe. Vielen Musiktraditionen rund um den Globus wohnt eine Nähe zur Natur inne und diese Verbundenheit zu den Elementen prägt auch BOWW – obwohl der in der Schweiz aufgewachsene Gregor Hilbe seit Dekaden ebenso konsequent mit digitaler Ästhetik arbeitet. Bei BOWW finden vermeintliche Kontrapunkte harmonisch zusammen:, Tribal-Drumming und Spoken Poetry, archaischer Puls und aktuelle Elektronik, Breakbeats und kompositorische Improvisation.

www.rhythming.net


 Hot Like Neighbour’s Lumpi

Lumpi-Pressefoto„Hot Like Neighbour’s Lumpi“ ist ein junge, experimentierfreudige Band, die sich schon alleine durch ihre außergewöhnliche Besetzung hervorhebt. Die Fusion elektronischer undakustischer Musik verschiedener Genres verschmilzt mit der französischen Sprache zu einem neuen und besonderen Bandsound. Schlagzeug und Bass bilden zusammen das Fundament der groovigen Kompositionen,unterstützt durch gesteuerte Samples und live eingeloopte E-Drum Grooves. Über diesem Klanggerüst bewegen sich kurze Themen, Riffs und Solos der beiden Melodieinstrumente, die teilweise durch Effekte, sowohl von Posaunist Garrelt Sieben als auch von Sängerin Juliette Brousset, verändert und harmonisiert werden. Die überwiegend selbstgeschriebenen französischen und englischen Texte Juliette Broussets nehmen die Stimmung auf, erzeugen Bilder und erzählen kleine Geschichten. Bei einigen Stücken wird der Bandsound durch den Trompeter Stephan Udri ergänzt. Er erweitert eingeloopte Posaunensätze und ergänzt den Klang als zusätzliche Melodie- und Solostimme. Als Gesamtklang entsteht ein homogener Sound aus elektronischen und akustischen Elementen, der Freiheiten für Solos und Klangmalereien entstehen lässt.

www.lumpi-musik.de


 Kompost 3

Foto: Astrid Knie

Seit 2009 machen die 4 Wahlwiener gemeinsam Musik. Was damals in einer WG im 3. Wiener Bezirk entstand kann aktuell als eine der spannendsten jungen Formationen der österreichischen Jazz & Impro-Szene angesehen werden. 2010 erschien ihr Debütalbum „Kompost 3“, welches 2011 von ausgewählten Remix-Artists neu interpretiert und unter dem Namen „Rekompost“ in limitierter Vinyl-Edition veröffentlicht wurde. Konzerte in Europa, Mexiko und den USA folgten. 2012 erschien ihre aktuelle CD „Epigenesis“ welche wie auch die früheren Alben auf ihrem eigenen Label „Laub Records“ veröffentlicht wurde und ihnen internationale Pressestimmen sowie eine rege Konzerttätigkeit beschert. „… KOMPOST 3 sind Erschaffer absurd-bizarrer, skurriler Klangwelten, die mit solch einem Spaß und einer solchen Ideenvielfalt ihre Instrumente bon- und malträtieren, dass man als Hörer grinsend und den Kopf schüttelnd dasitzt und dabei die glänzenden Augen weitet wie ein kleiner Knirps, der ein Weihnachtsgeschenk nach dem anderen auspacken darf und sich dabei grundehrlich freut.“ Chris P. (Musikreviews)

www.laubrecords.com


KUU!

Foto: Wolfgang Siesing

Foto: Wolfgang Siesing

Oberscharfer Quirl. KUU! bestreitet seinen Weg auf zwei Gitarrenpfaden. Lillinger-Jazzpunk der Supraklasse. Kuljić singt als Souverän mit der Stimme aus Stahl und dunkler Schokolade.  Möbus‘ Töne klirren deliziös im Rain. Aus Träumen tropft Kalima angeschärft auch dieses Klima ein. Diese Musik ist Theater für sich, hektischer modern noir . Bitte jetzt Anfassen!

www.kuu-music.com


 Marco Santos Band

Marco Santos BandEver since i remember, music had always a strong impact on me. Devoting myself on it was the simplest way to find the best of myself in life. Over the years my intimate relation with it got stronger and the affinity got more delicate, growing into a state of being, a state of approaching life. Some beautiful years passed, playing with many great musicians, and being involved with a wide range of musical scenes, I was always composing but just leaving my compositions on a shelf… Till a moment where i felt the need to express my voice loudly as a musician, but also as a human being… Since then i’ve been giving the proper time to compose and the right attention to my compositions, where all of them come from a inner-need to share my message to the world. Within this message there is a strong awareness to the time we live in now, to the tendencies of society where the system mostly build us to individuality. And here, i see music as one of the most powerful ‚tools‘ in order to unify people. ‚Ode portrait‘ comes as an audible picture that speaks about emotions and perspectives in life, not with an autobiographical function but as a vision to the world through my eyes. Bringing awareness to how and where we find ourselves on the things we do. In this way I feel a relief composing and sharing this music coming out by it self, without the need to categorize it, but just being for what it is as a result of what I am.

www.marcosantosmusic.com


ME&MY BOOMBOX

ME&MYBOOMBOXME&MY BOOMBOX ist das Debütprojekt des Hamburger Posaunisten Matti Wagemann. Schon früh spielte Matti Tourneen durch Russland, Frankreich und Polen, studierte neben der Schule Jazz an der HMTM Hannover und bekam zahlreiche Preise beim Bundesfinale von „Jugend Jazzt“, sowie den Kulturpreis des Landes Niedersachsen mit 19 Jahren verliehen. Sein Handwerk erlernte er bei seinem Lehrer und Mentor Nils Landgren, sowie bei Dan Gottshall (1.Posaune NDR Bigband). Matti ist Mitglied des Bundesjazzorchesters und stand schon mit zahlreichen Musikgrößen auf der Bühne: John Taylor, Diana Tortu, Kenny Wheeler, Nils Wogram, Samy Deluxe, Jost Nickel, Barry Finnerty, Lutz Krajenski, Arnd Geise, China Moses, Cody Chesnutt, Miu, Flooot, Alexander
von Schlippenbach, Benny Brown, Nils Landgren, außerdem gastierte er bei der NDR Bigband. Schon immer galt seine Liebe nicht nur dem Jazz, sondern auch dem Hip-Hop, Electro, Rock und Pop. Nach dem Mitwirken bei „ARTE Summer of Soul“ und der Teilnahme am
renommierten „POPKURS Hamburg“ im Jahre 2012 entschied er sich, mit der Gründung seiner eigenen Band, die Brücke zu diesen Stilen zu schlagen und neue Wege zu gehen. Der Stilmix seiner Band „ME&MY BOOMBOX wurde am 28.06.2014 mit dem „Nachwuchspreis“ des Musikfestivals „Jazz Baltica“ honoriert.
Bei ME&MY BOOMBOX bringen Matti Wagemann(Pos./Voc), Jule Koller (Voc), Artur Kühfuß(Keys), Markus Ottenberg(Git.) Jonas Krischke(Bass) Stefan Rebelski(Keys) und Simon Schröder(Drums) ihre persönlichen Stileinflüsse zusammen und mixen einen
hochprozentigen Cocktail aus Hip-Hop, Electro, Rock, Pop und Jazz. Seien es die brennenden Posaunensoli über Electro-Discobeats, der Ping-Pong aus Rap und Gesang oder der markerschütternde Drop, der die Tanzfläche zum beben bringt. Die BOOMBOX geht runter wie Öl, und knallt. Definitiv ein Statement und nichts für Schüchterne.

www.meandmyboombox.de


 Meltdown

10255650_458987814236541_4958518573815481038_oDass fünf Instrumentalisten und ein Sänger aus völlig unterschiedlichen Bereichen zueinanderfinden, sich auf einer Bühne treffen und dort elektronische Musik ausschließlich improvisieren, ist wahrscheinlich schon ungewöhnlich. Dass das Ganze aber auch noch so hervorragend funktioniert und sich die spontan entstehenden Stücke wie Songs anfühlen, macht jedes Konzert für alle Beteiligten und vor allem das Publikum so einzigartig. Meltdown  –  Improvisation trifft Clubsound.

www.meltdownmusic.de


 Mo‘ Blow

Foto: Dirk Mathesius

Foto: Dirk Mathesius

Das sind die jungen deutschen Wilden! Mit fetten Grooves, erdigen Sounds und treibenden Rhythmen sorgt Mo‘ Blow international mehr und mehr für Furore. Wieder einmal zählt damit ein Vertreter der ACT-Reihe „Young German Jazz“ zu den Vorreitern der nachwachsenden Generation. Das Jazzfunk-Quartett aus Berlin überraschte bereits mit seinem knackigen ACT-Debüt „For Those About To Funk“ die Szene. „Party, nicht mit Allerweltsgrooves, sondern mit Anspruch“, schrieb die Süddeutsche Zeitung, andere lobten Zeitlosigkeit und Vielschichtigkeit des Albums. Neben guten Kritiken gab es den „Future Sound Award“ der Leverkusener Jazztage. Für die Jury war klar: „Mo‘ Blow zaubern ein mörderisch groovendes Funk Feuerwerk auf die Bühne“.

www.moblow.de


 PC Energetic

Pressefoto Philip_CzarneckiPhilip Czarnecki verwirklicht seine Sicht einer zeitgenössischen und auf Improvisation ausgerichteten Musik mit dieser Band, die er „PC ENERGETIC“ nennt. Das Trio orientiert sich an zeitgenössichen Jazz-Konzepten, fusioniert aber diese mit der Klangestätik vom Rock, Funk, Pop und Elementen aus zeitgenössischer klassischer Musik. Das Resultat sind rockige und funkige Gitarren-Riffs, energetische Soli und Kompositionen, reich an rhythmischer und harmonischer Komplexität aber stets mit einem großen Hang zum Melodiösen und Erzählerischen. Philip Czarnecki machte schon mit jungen Jahren auf sich aufmerksam, indem er sich im Trio auf dem „North Sea Jazz Festival“ 2009 präsentierte. Seitdem ist er international als Gitarrist, Komponist und Arrangeur in diversen Bands und Genres aktiv. Er stand z.B. auf der Bühne mit der NDR Bigband, dem BuJazzO, Martijn Vink, Jasper Blom…und spielte auf diversen Festival Bühnen in vielen Europäischen Ländern, Indien und Südafrika. Seine Mitmusiker, die ihm bei der Verwirklichung von PC Energetic helfen, sind Jonathan Ihlenfeld Cuniado, ein Virtuose am E-Bass, der seine Ausdrucksstärke zur Zeit auch mit u.A. Trilok Gurtu auf der Bühne beweist und Marc Ayza, einer der erfolgreichsten Schlagzeuger Spaniens, der die Bühne mit Musikern wie z.B. Jason Lindner, Greg Osby und Mulgrew Miller teilte.

www.philipczarnecki.com


 PeccoBillo

Pecco Billo 02_WebDie Band ist die MPC und der Drummer der MC – PeccoBillo stellen die Tradition auf den Kopf und überzeugen mit einem ungewühnlichen Konzept. Köpfe anstatt Knöpfe – und jeder einzelne Kopf ist inspiriert durch seine eigene Plattenkiste. PeccoBillo haben zwei Jahre ausführlich in den Sound-Kisten gekramt und bringen die verschiedenen Einflüsse auf den Punkt. PeccoBillo kreieren „Urban Grooves“ – Musik der Städte. Losgelöst von provinzieller Idylle tragen pecco billo die urbanen Einflüsse ihres Lebens zwischen dem sonnigen München und dem kühlen Hamburg mit einem Silbertablett auf die Bühne. Und diese brauchen wieder mehr Livemusik! Nach Elektrohype und Plastikbeats, da sind sich die sieben Jungs einig, müssen wieder echte Instrumente in die Clubs. Fasziniert von der Big-Band-Tradition der 30er Jahre und den HipHop-Helden ihrer Jugend basteln pecco billo ihre Tracks. Die Devise: Wenn es groovt ist Platz Für Raps, für Solos, für ausgelassene Stimmung. Eine Brücke zwischen Furious Five und Hot Seven, eine Brücke zwischen Unterhaltung, Kunst und viel Lebensfreude. Bei ihren Grooves arbeiten pecco billo in gewisser Hinsicht mit Samples, allerdings in Echtzeit und mit echten Instrumenten. Sie lassen Loops live entstehen, die atmen und sich ñ liebevoll arrangiert ñ entwickeln, angehaucht von Disco-Ästhetik und souligem Understatement.

www.peccobillo.de


 Quagga

IMG_4302Aus der musikalischen Einöde erhebt sich ein SteppenTier. Quagga vereint TripHop und JazzRock, düster und Disco, Schwarz und Weiß, passt zu Rotwein und Buch im Literaturcafé, wie auch zu Gras und ordentlich abSteppen im Club. Dabei ist kein Konzert wie das andere, denn es passt sich an und bleibt sich dabei treu. Ein Wunder der Evolution.Wiedergeboren in Bandgestalt hat das Quagga ein ruhiges Gemüt, bleibt aber ein wildes Tier. Und das Quagga ist mehr als Synergie: Es sind auch die einzelnen Teile. Und es wächst: ein vielschichtiger Sänger und Lyrizist (Behnam Moghaddam, verspannt durch Funk und Fernsehen), ein exzellenter Holzbläser und FreiMusiker (Kimo Eiserbeck, Sanft bis Dampf in allen Gassen) geeint durch Beats des Algorhythmikers (Michael Paetz, ordnet Sounds rhythmisch auf einer Zeitachse). Unterstützung erfährt das Unternehmen durch wohlig treibende Bässe (Laurent Vianes, Masseur der höheren Ebene) und einer warmen klaren Stimme (Dennis Luis Fortes, der Ruhepol mit Tanzvermögen). Warnung: Das Quagga besteht aus elektronischen und akustischen Elementen und will gefüttert werden. SongReiten auf eigene Gefahr.

www.quagga-music.com


Roman Babik Urban Wedding Band

vier-musiker-foto_12sep_portrait_babik+band_loft_web_mf_1_foto-gerhard-richterRoman Babiks URBAN WEDDING BAND vereint mit Roman Babik (piano), Dimitrij Markitantov (reeds), Bodek Janke (drums, perc., tabla) und Martin Gjakonovski (bass) nicht nur Ausnahmemusiker, sondern auch deren musikalische Geschichte zwischen Ost und West. Präziser Modern-Jazz, folkloresker Wehmut und pulsierende Beats als gemeinsamer Nenner! Nach einer über 10 jährigen Zusammenarbeit mit dem aus Kiew stammenden Saxophonisten Dimitrij Markitantov (Babik-Markitantov Duo CD „White Russian“, erschienen 2007), gründete Roman Babik 2012 die URBAN WEDDING BAND.  Die nicht notwendigen Töne weg zu lassen, um sich dann an richtiger Stelle um so mehr verlieren zu können, verbindet die vier Musiker auf wunderbare Weise. Dabei ist die Kombination aus westlichen Harmonien, kontrapunktischen Konstrukten mit dem natürlichen Fluss der Musik des Balkans sicher keine neue. Die Verbundenheit der Musiker zu der Musik ihrer Heimat und dem Konzept, genreübergreifend nach Ausdrucksmöglichkeiten zu suchen jedoch, lassen Jazz und Folksmusik ineinander verschmelzen, ohne konstruiert zu wirken. Dabei ist die Mischung derart stimmig, dass der Ernst und die Komplexität von Babiks Kompositionen der Tanzwut nicht im Wege stehen.

www.urbanweddingband.com


 Sonido del Mundo

SDM_1-e1367311528541Gegründet von Drummer und Perkussionist Dan Müller 2007 präsentiert die Band „Sonido del Mundo“ eine eigene inspirierende Mischung aus Modern Jazz, Afrobeat, Funk, Tango und afrokubanischen Einflüssen. Die Bandmitglieder von “Sonido del Mundo” haben unterschiedlichste musikalische Hintergründe; Klassik, Jazz, Funk, Weltmusik, Tango, Latin. Neugier, Kreativität und das Interesse, einen neuen, frischen, eigenen Sound entstehen zu lassen brachte dieses Projekt zusammen. Improvisations- und Experimentierfreude zeichnet die Band ebenso aus wie die Fähigkeit, musikalische Traditionen zu bewahren und weiterzugeben.

www.danmuellermusic.com


 Trio Rotation

10458993_836371173040288_5916494028669594966_oDrei junge Musiker, ausgestattet mit Talent, Ideen und Leidenschaft, begegnen sich an der Popakademie Baden Württemberg und gründen Anfang 2014 das Trio Rotation.

Den Namen gibt der Titel einer Komposition des Pianisten des Trios, Sebastian Schlör. Das Repertoire der Band besteht bisher aus seinen Kompositionen, werden im Trio gemeinsam arrangiert und ausgestaltet, bis jeder Takt eine gemeinsame Sprache findet.
Zusammen erschaffen die drei jungen Musiker eine neue Klangwelt, die fast hypnotisch zu sein scheint. Eine Musik, in die man tief eintauchen kann und die die Seele beruhigt. Inspiriert von den fließenden Kompositionen Brad Mehldaus, den rhythmisch komplexen Texturen Avishai Cohens und dem Sound-Design von Robert Glasper, beigeistern die Kompositionen mit ihrer Facettenvielfalt.

www.facebook.com/pages/Trio-Rotation/836369469707125

www.youtube.com

 


Trio ’68
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Das TRIO ʼ68 – wie der Name ja schon vermuten lässt – seit einigen Jahren warm gespielt hat, unverwechselbar auf Grund seiner klanglichen Vielfalt, Authentizität, stilistischen Versiertheit, sowie seines ausgefallenem und umfangreichen Repertoires und seiner eleganten Bühnenpräsenz, entwickelt sich langsam aber sicher zu einer Klasse für sich.
Unbeirrt an allen Modetrends, Kunst- und Kulturdiktaten vorbei, sich selbst immer treu, schlängelt es sich dort wo Kunst zur Unterhaltung und Unterhaltung zur Kunst wird – mit beiden befreundet, aber mit keiner verheiratet – immer frisch, mit einem Augenzwinkern und schlafwandlerischer Sicherheit an der E- und U-Musik vorbei.
Neben eigenen Songs und Instrumentalkompositionen schüttelt chris adams bei Zeiten auch gerne die eine oder andere Kamelle aus dem Ärmel. Daher zählt Jazzliteratur, American Songbook sowie ein erlesenes brasilianisches Repertoire samt folkloristischer Darbietungen ebenfalls zum State of the Art des Trios.
In seinem aktuellen Projekt geschüttelt, nicht gerührt präsentiert das TRIO ʼ68 scharf geschnittene Kompositionen in deutscher Sprache, dazu unpolierte, gut pointierte Lyrik mit speziellen Schmiss. Das Ganze nicht nur „jazzy“, sondern JAZZ!!!

www.christophadams.wordpress.com


Triosence

triosence04Das Trio um den Bremer Pianisten Bernhard Schüler mit Stephan Emig (Schlagzeug) und Matthias Nowak (Bass) hat bereits einige Aufmerksamkeit in der deutschen Fachpresse erregt: „Der neue Meilenstein in Sachen Jazztrio“, „Klangtipp und Exempel für musikalische Dreieinigkeit“, „Ein unter die Haut gehendes Highlight“, „Bei der Musik geht auch hier bei uns im Westen die Sonne auf“ – so lauten nur einige Reaktionen namhafter Magazine.  Was die Musik der Band vor allem auszeichnet sind die Stärke und Klarheit der Melodien, sie bilden den Kern aller Kompositionen.  Stilistisch sind der Musik von triosence kaum Grenzen gesetzt. In ihr werden Einflüsse von Jazz, Fusion, Folk, Pop und Worldmusic zu einem ganz eigenen Stil zusammengeführt, den die Band selbst als  “songjazz” bezeichnet.  Die „Trio-Essenz“ liegt in der Gleichberechtigung von Klavier, Bass und Schlagzeug; sie wird erreicht durch die Kompositionen von Bernhard Schüler und die starke Individualität der drei Musiker. Jedes Instrument kann in den Vordergrund gerückt werden, wodurch ein wesentlich größeres Klangspektrum entsteht als bei traditionellen Trios dieser Art. Das begeistert nicht nur Kenner, sondern auch jene, die mit Jazz bislang wenig anfangen konnten.

www.triosence.com


 TwoGether

TwogetherStatt Kinderkassetten wurden Jazz-Standards aufgelegt und statt Bach-Präludien vertrackte Schlagzeugrhythmen geübt – Simon Oslender (Hammond B3) und Jérôme Cardynaals (Drums) haben den Jazz im Blut! Als Duo Twogether zelebrieren die beiden 16- und 18-jährigen Jungstars einen funkigen Blues-Jazz und entlocken ihren Instrumenten einen Sound, der selbst renommierte Jazz-Größen mit den Ohren schlackern lässt. In einer Jugend-Bigband lernten die Ausnahmetalente sich kennen und wurden schnell ein musikalisches Team. Kurz darauf räumten sie beim Prinses Christina Jazz Concours in Amsterdam auf Anhieb den ersten Preis ab. CD-Produktionen sowie Auftritte mit der Hammond-Legende Dr. Lonnie Smith beim Grachtenfestival oder Simons Debüt mit der WDR Bigband und Max Mutzke in der Kölner Philharmonie waren die Folgen… Auf den frischen Sound und die mitreißenden Grooves von Twogether darf man sich nun auch in Deutschen Clubs und auf Festivals freuen!

www.2twogether.com

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