Nominierungen 2016

 

A Coral Room

11050804_638316879646946_5005948072349466925_oBenannt nach einem Song von Kate Bush lotet dieses Frankfurter Trio A Coral Room die Grenzen von elektronischer Musik – zwischen Clubmusik, Ambient und Jazz – aus: Hallräume treffen auf subsonische Bässe, handgemachte Beats treffen auf Melodieschleifen, Trackstrukturen treffen auf Improvisation. A Coral Room, das sind Oliver Leicht, Matthias Vogt und Oli Rubow. Oliver Leicht, Mitglied der HR Big-Band, Saxophonist bei [re:jazz], und überhaupt Hans Dampf in allen Gassen, spielt bei A Coral Room seine elektronisch bearbeitet Klarinette, der er Töne, Frequenzen und sogar Akkordfolgen entlockt, die man landläufig so gar nicht mit diesem Instrument in Verbindung bringt. Auch Matthias Vogt hat mehr Musikprojekte als manch einer Schuhe im Schrank. Vor allem aber auch als Deep-House DJ und -Produzent hat er sich, nicht nur in Frankfurt, einen Namen gemacht. Mit Leicht spielt er bei [re:jazz] zusammen. A Coral Room rollt nun die Elektronik-meets-Jazz-Thematik von einer ganz anderen Seite auf. Vogt bringt hier sein know-how als Elektroniker und Jazzer ein. Oli Rubow schliesslich kennt ebenfalls beide Welten bestens, was er z.b. als Taktgeber von De Phazz oder als Drummer bei der Fusion-Bass-Legende Hattler unter Beweis stellt. Weitere musikalische Stationen bestätigen diese Vielfalt: Turntablerockers, Die Fantastischen Vier, Phil Fuldner, Marla Glen… Rubow kennt sich mit beidem aus, den handgemachten und den programmierten Beatpatterns – und egal was da gerade von ihm kommt, es klingt stets organisch.

www.facebook.com/ACoralRoom/


Bahama Soul Club

01_BSC_Presse-bleuDer Bahama Soul Club wurde 2008 als reines DJ Projekt gegründet und landete mit dem Debutalbum „Rhythm is waht makes Jazz Jazz“ weltweit auf den Playlists der Top DJ’s in den internationalen Metropolen. Mit viel Liebe zum Detail und tief verwurzelt im Soul, Jazz und Bossa der 60er und 70er Jahre ist der unbedingt tanzbare, clubbige Bahama-Sound entstanden, der sich auf 3 folgenden Alben ständig weiterentwickelt hat:
2010 „Bossa Nova Just Smells Funky“, 2013 „The Cuban Tapes“ und 2016 „Havana 58“.
Hinzugekommen ist ein weiterer überraschender Dialekt des Afro-Cuban Jazz. Mit den Enkeln des Buena Vista Social Clubs und losgelöst von den Spielzwängen der Latin-Puristen präsentiert das Kollektiv verführerischen Tiki-Jazz und afro-kubanische Rhythmen mit einer schier üppigen Themenvielfalt. Stets mit einem Augenzwinkern für das Exotica-Genre. Die Nische in der Nische, und es klingt moderner denn je.
Die aktuell herausragendsten Künstler aus Havanna, Danay Suarez, Telmary Diaz und Arema Arega, sowie aktuell auch Havana’s führende Vocalgruppe Sexto Sentido, sowie Olvido Ruiz, garantieren auf den Platten für tanzbare Leichtigkeit.
Damit machen die neuen Alben „The Cuban Tapes“ und „Havana 58“ genau dort weiter, wo die beiden vorangegangenen Erfolgsalben aufgehört haben: Mit dem feinen Gespür für aussergewöhnliche Stimmen!
Die Nachfrage nach einer Live-Variante war stets riesig und wird bereits seit 2008 erfolgreich umgesetzt. Seitdem tourt das Septett durch Europa und hat mittlerweile alle führenden Jazzfestivals im In- und Ausland bespielt. Zuletzt auch das German-Groove-Festival in Sao Paulo. Für die Live-Umsetzung konnte die kubanische Ausnahme-Sängerin OLVIDO RUIZ gewonnen werden, die auch mit 3 Titeln auf dem neuen Album HAVANA 58 vertreten sein wird. Eine absolute Idealbesetzung.
Un fuerte Abrazo.

www.buyu-records.com


Walter Bittner

Foto: Frauke Wichmann

Foto: Frauke Wichmann

Walter Bittners Anliegen als „Musician on the Drums“ ist seit Ende der 80er Jahre das Kreieren, Editieren, Spielen und Arrangieren von analogen und digitalen Sounds, Loops, Sprach-, Geräusch- und Maschinensamples und deren Integration in sein Spiel am Drumset.
Seine  Kompositionen, die er in unterschiedlichen musikalischen Projekten realisieren kann, befinden sich immer im Spannungsfeld  von Struktur und Improvisation. www.walterbittner.de
Walter Bittner geht mit zwei Projekten ins Rennen um den Bremer Jazzpreis 2016:

ZADEKY MUSIC

besitzt eine einzigartige musikalische Bandbreite. Musik, die von kammermusikalischem Jazz über Straßenmusik bis hin zu Songwriting und dem Einsatz elektronischer Sounds reicht. Eigenkompositionen sowie Arrangements bekannten wie auch unbekannten Materials der europäischen Musikgeschichte, Volksliedbearbeitungen etc. bilden die Basis des Programms.
Schlagzeug und elektronische Soundfiles geben die musikalische Wegstrecke vor. Bittner arbeitet auch in der Live-Performance editierte Samples aus dem Laptop indifferenzierte Beckensounds und feinfühlige Besen- und Stockarbeit ein.
Gemeinsam mit dem präsenten Spiel von Uli Fiedler am Kontrabass werden die rhythmischen und melodischen Ideen verknüpft bis Elektronik und Akustik verschmelzen.
Den subtilen Soundteppich vollenden Daniel Mark Eberhard (Piano und Akkordeon) und Stephan Holstein (Klarinette, Saxophone) sanft und träumerisch ebenso wie kraftvoll und treibend.
Mit dem Album „Exil“ ist Walter Bittner ein sehr persönliches Statement gelungen: Geistreich, empathisch und mit musikalischer Raffinesse!
www.zakedy-music.de

DIGILOGUE

ist ein Trio, das mit der Fusion aus elektronisch reproduzierten und real akustisch erzeugten Klängen spielt. Zwei Schlagzeuger sitzen an einem gemeinsamen drumset, bedienen Trommeln und triggern samples, während der dritte Musiker Kontrabass Motive und oder analog-elektronische Versatzstücke kompositorisch einfügt. Das energetisch aufgeladene Live Setup wird durch befreundete Gäste elementar erweitert. Die Stücke finden ihre tatsächliche Ausprägung während der Performance.
Selten klingt die Verbindung von elektronisch reproduzierter mit ursprünglich akustischer Musik- und Klangwelt so selbstverständlich. Digital gespeicherte Töne, Loops und Geräusche treffen auf die analog erzeugten Rhythmen und Melodien der Musiker. Durch das gezielte Abspielen und die bewusste Modulation der Samples, wird mediale Technik, in Kombination mit den simultan gespielten Instrumenten zu einem Bestandteil der musikalischen Improvisation.
www.digilogue-music.de


JOHANNA BORCHERT

Foto: Frank Schemmann

Foto: Frank Schemmann

Liebhaber von Neu-Jazz, Minimal-Pop und elektronischer Avantgarde, kurzum guter Musik, haben sie schon seit einer Weile auf dem Zettel. Für alle anderen: Als studierte Jazzpianistin mit Wurzeln in Bremen, Komponistin und Co-Sängerin ihrer langjährigen Band Schneeweiss & Rosenrot gewann Johanna Borchert 2012 den Neuen deutschen Jazzpreis und für ihr Album „FM Biography“, auf dem sie ihr Gesangsdebüt unter eigenem Namen gab, 2015 den ECHO Jazz als „Sängerin des Jahres national“.

Johanna Borcherts Musik ist ein vielschichtiges, genreübergreifendes Spiel mit Farben, Tönen und Oberflächenstrukturen; ein Flirt mit vielen Falltüren und Leise-Laut-Überfällen, sowie immer wieder berückend schönen Melodien. Live gleicht bei ihr kein Konzert dem anderen, jedes ist stets ein Experiment. Johanna Borchert liebt es am Flügel zu improvisieren und ergänzt ihre Songs gern um ein paar Licht- und Bildprojektionen auf den Flügeldeckel.

www.johannaborchert.de


Cats & Breakkies

Cats-&-Breakkies_350„Organic Electro“, so beschreibt die Berliner Band Cats & Breakkies ihre Musik: ein bunter Strom verschiedenster Musikstile ‒ zusammengeführt in purer elektronischer Tanzmusik ‒ realisiert im pulsierenden Sound der Berliner Clubszene.
Auf der Suche nach Innovation gestaltet die Band die Form ihrer Musik ähnlich wie ein DJ sein Clubprogramm, doch mit einem bahnbrechenden Unterschied: Die Musik von Cats & Breakkies entsteht zu 100% live, wird nicht vorproduziert und entwickelt ihre unverkennbare Dynamik durch das Zusammenspiel von sechs Instrumentalisten. Temperamentvoll bedient Raphael Kaletta das Schlagzeug zeitgleich mit seinem Marimbaphon und bildet zusammen mit dem markanten Bassspiel seines Bruders Bastian Kaletta das ideale Fundament für vielfältige Klangfarben. Und egal, ob diese nun minimalistisch- donnernd oder sanft- sphärisch klingen, Johannes Gottschick und Johannes Steidle, zwei Pianisten wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, ergänzen sich hervorragend durch perkussive Leitmotive, tragende Klangteppiche und experimentelle Sounds. Vollendet wird die Performance durch das virtuose Spiel des Gitarristen Benedikt Schnitzler und die originelle Stimme des Jazz-Baritons Ludwig Oestreicher.

www.catsandbreakkies.com


Christopher Rumble

tumblr_np09cv6Grr1r8vnydo1_r1_1280Demian Kappenstein und Vincent von Schlippenbach sind Christopher Rumble. Stets auf der Reise mit einem Instrumentarium abseits des Turntables, benutzen Christopher Rumble analoge Synthesizer, Loopstationen sowie Vinyl mit allen nur erdenklichen Geräuschen. Sie verflechten einen kräftigen rhythmischen Beat mit energetischen Jams und romantischen Klangwelten. Schlippenbach und Kappenstein komponieren zwar, gestalten ihre Konzerte aber stets von Grund auf neu, lassen sich vom Publikum und Venue inspirieren und die Musik fließen. Auf diese Art und Weise ist jedes Konzert ein Unikat. Ihr aktuelles Album ‚God’s Command‘ ist bei Jazzwerkstatt auf CD und Vinyl erhältlich. Im Jahr 2016 veröffentlichen sie in Zusammenarbeit mit ungewöhnlichen Rappern (Infinite Livez, Splidtercrist, Silvan Strauss) einzelne Songs über die Internet-Plattform Bandcamp.
Schon seit je her beeinflusste Vincent von Schlippenbach die Berliner Hip Hop Szene mit Bands wie Moabeat (2000 – 20004), Lychee Lasse (seit 1998) und Seeed (seit 1998). Als einer von drei berühmten deutschen Produzenten des Teams „The Krauts“ schreibt und produziert er die Musik für Künstler wie Peter Fox, Fantastischen Vier, Miss Platnum, Beatsteaks und Materia. In 2010 gewann er einen ECHO für das Album Stadtaffe von Peter Fox.
Kappenstein arbeitete schon mit Musikern wie Giora Feidman, Arve Henriksen, Louis Sclavis, Kurt Rosenwinkel und Rolf Kühn zusammen. Er gewann mehrere Preise wie den Bremer Jazzpreis (Masaa), RUTH Förderpreis (Masaa), und den Wildwechsel Theaterpreis.

www.christopherrumble.de


Julien Desprez – Acapulco

Foto: Sylvain Gripoix

Foto: Sylvain Gripoix

„In Acapulco beginnt die Welt überall und enthält alles Mögliche. Irgendetwas erschüttert das Ganze wie ein Erdbeben. Und man hat sehr viel Spaß dabei“, schreibt der junge französische Gitarrist Julien Desprez über dieses unorthodoxe Soloprojekt. Wer seine Musik „for electric guitar only“ hört, versteht, warum Desprez der „Erfinder“ des im Großraum Paris angesiedelten Musikerkollektivs „Coax“ ist, das sich Grenzen und Hierarchien verweigert. Der Mann macht schließlich „schrankenlose“ Musik. Julien Desprez spielt auf seiner E-Gitarre dann auch keine Akkorde und Melodieläufe, sondern nutzt die technischen Möglichkeiten seines Instruments voll aus. Das brummt, zirpt, pfeift und dröhnt und manchmal erinnert der extrem verzerrte Sound an die Experimente des Rock-Gitarristen Jimi Hendrix.

www.juliendesprez.com


Ensemble Du Verre

E.D.V._2Das Ensemble Du Verre (E.D.V.) ist ein vom Komponisten, Produzenten und Schlagzeuger Sönke Düwer 2003 gegründetes Musik-Projekt. Bis heute hat E.D.V. sechs Alben und mehrere EPs veröffentlicht.
In den 13 Jahren seines Bestehens haben internationale Gastmusiker wie z.B. Ursula Rucker, Sidsel Endresen oder Bugge Wesseltoft mit E.D.V. gearbeitet und auf Veröffentlichungen mitgewirkt.
Für einige Alben hat Sönke Düwer mit seinen E.D.V. Produktionen Auszeichnungen erhalten. So wurde z.B. “Sing Me Something” (2005) bei Arte zum Jazz-Album des Jahres gekürt und “Sanctuary For Animals” (2008) erhielt den “Preis der deutschen Schallplattenkritik”.
Im Laufe der Jahre hat das Ensemble Du Verre immer wieder Erneuerungen erfahren. Bedingt durch die sich entwickelnde Musik hat Sönke Düwer immer mit unterschiedlichen Besetzungen gearbeitet. Live und im Studio. Durch die intensive Arbeit, gleichermaßen mit Live Electronics und Instrumenten/Vocals, ist ein individueller und wiedererkennbarer Sound geprägt worden. Ensemble Du Verre hat diesen Sound in vielen Konzerten in Clubs und internationalen Festivals (u.a. International Jazz Festival Wroclaw oder Überjazz Hamburg) auf die Bühne gebracht.

www.ensemble-du-verre.com
www.soundcloud.com/ensemble-du-verre
www.batterie-records.com


Felice Sound Orchestra

Pressefoto3_300dpiFelix „Felice“ Behrendt lädt als Komponist, Arrangeur und Produzent auf einen musikalischen Trip zwischen 60er Filmmusik,Jazz, Easy Listening und Bigbeat. Mit dabei hat er seine Band, die vom Blue-Note-gemäßen Jazzsound über Anklänge an die Filmsoundtracks der 60er und 70er Jahre, hin zu Synthie Sounds aus der Club- und Dance-Szene den Bogen aus Vergangenheit in die Gegenwart spannt. In diesem opulenten Klangabenteuer mischen sich Sounds von Big Bands und Unterhaltungsorchestern und werden anschließend durch den Elektrofleischwolf gedreht. Die Verbindung der Stile meistern Felice & Band virtuos – immer wieder mit einem musikalischen Augenzwinkern.

www.felixbehrendt.de/projects/felice-sound-orchestra/


Jazzanova

Jazzanova Live feat. Paul Randolph2_257dpiLive auf der Bühne spielen Jazzanova mit der Energie eines Vulkanausbruchs. Die sechsköpfige Nu Jazz Band sprüht vor Leidenschaft und diese Funken springen über auf das begeisterte Publikum. Das Berliner DJ- und Produzenten- Kollektiv bringt seit 1995 unterschiedliche Genres auf einen Nenner und kreiert damit einen Sound, der sich in der nationalen und internationalen Musikwelt Gehör verschafft. Dabei sind ihre Wurzeln klar erkennbar: sie liegen im Jazz und Soul und werden progressiv mit Folk und Broken Beat kombiniert.

www.jazzanova.com


Niels Klein – Tubes & Wires

Foto: Ulla C. Binder

Foto: Ulla C. Binder

Niels Kleins neues Quartett ist nicht alltäglich besetzt: Mit Lars Duppler am E-Piano, Synthesizer und Harmonium, Hanno Busch an Gitarre und Bass, Jonas Burgwinkel am Schlagzeug und dem Bandleader an diversen Klarinetten präsentiert Klein eine druckvolle Rockmusik, die aber mit der instrumentaltechnischen Haltung von Jazzmusikern gespielt wird. Augenzwinkernd hat der 1978 in Hamburg geborene Saxofonist, Klarinettist und Komponist seine Band ebenso wie die neue CD „Tubes & Wires“ genannt. Für dieses neue Projekt hat Niels Klein verschieden lange Ebenholzrohre an lauter kleine Kisten mit blinkenden Lämpchen angeschlossen. Er tritt aus der Position des Saxofonsolisten zurück und agiert mehr wie eine elektronische Blas-Orgel. Seine Mitmusiker bedienen ein flexibles Instrumentarium aus Gitarren, Bässen, Tasten-, und Schlaginstrumenten, so dass ein merkwürdig analog/elektrischer Sound entsteht, als würde man nachts im Urwald Autoscooter fahren.

www.niels-klein.com/tubes-and-wires.html


Almut Kühne & Gebhard Ullmann

b114d542b24273c35c826196ef6747debd4dcc94-thumb-600“Stimme ist mehr als Gesang; dafür haben Experimente seit den Sechzigern gesorgt. Ein Duo wie das der Sängerin Almut Kühne mit dem Holzbläser Gebhard Ullmann muss daher nicht mehr gegen Widerstände arbeiten, sondern kann es genießen, der Musik ihren Lauf zu lassen. Das seit 2010 musizierende Gespann spielt mit den Grenzen des Strukturellen, lässt schwebende Texturen auf dramatische Pointilismen, Fragmentarisches auf Schwadronierendes stoßen; mal avantgardesk überdreht, mal fragil balanciert und mit den Möglichkeiten von Klang, Theatralik und Bedeutung der Zeichen spielend.” RD stereo play Oktober 2014
“(…) Dann öffnet sich ein Schatzkästchen das seinesgleichen sucht. Vor allem die Intensität der ausgetauschten Noten berührt zutiefst. Wenn Almut Kühne mit ihrer wandlungsfähigen Stimme die von Gebhard Ullmann auf seinen Holzblasinstrumenten gespielten Minimalismen kontrastiert, knistert die Luft vor kreativer Spannung.” Jazz’n More CH 2014
” (…) neben einer fabelhaften Sängerin erleben wir einen Gebhard Ullmann in Hochform, der Sample- und Loop-Elemente in der Nähe der Perfektion in seine Musik einbaut – und zwar alles Live und ohne Overdubs. Rolf Thomas, Jazzthetik 2014

www.almutkuehne.de/projects/
www.gebhardullmann.com


Me&Mobi

MeMobi_B3_1Die Berner Band Me&Mobi steht fur die Synthese vom klassischen Jazz-Piano-Trio und der schrottigen Garagenband. Akustische und elektronische Klänge sind hier
gleichberechtigt, und so besteht das Instrumentarium des Trios aus Yamaha CP 80, MPC, Kontrabass, Schlagzeug, Pad und zahlreichen Effekten. In ihren soundorientierten Songs treffen verschachtelte Rhythmen auf kollektive Improvisationen.
Seit der Gründung 2013 spielte Me&Mobi zahlreiche Konzerte in Frankreich, Deutschland und der Schweiz, darunter Auftritte beim XJAZZ in Berlin, Cully Jazz Festival und im Centre Culturel Suisse in Paris. Ausserdem wurden sie Finalist beim ZKB-Jazzpreis 2015 und veröffentlichten im März 2016 ihre erste EP „Halb Ton, Viertel Techno“.

www.meandmobi.ch


MOPTI

Foto: Jan Tore Eriksen

Foto: Jan Tore Eriksen

Norwegian jazz quintet.
Currently working with experimental DJ Bendik Baksaas.

www.mopti.no

 


Sea Moya

Sea MoyaElias, Iven und David aus Köln und Mannheim sind verbunden durch ihre tiefe Liebe für alle Spielarten von Musik. Bei ihrer Band Sea Moya zeigt sich dies in einer ehrlichen Mischung aus Elektronik, Psychedelic und Afro-Beat, die einen intuitiv in Bewegung versetzt, dabei aber auch zum Eintauchen und Wegträumen einlädt.
Die ersten Songs sammelten sie auf ihrem Debut „Twins“. „Baltic States“ heißt der aktuelle Kurzspieler. Für die EP begab man sich dabei wissentlich in eine Extremsituation: über mehrere Wochen hockte das Trio beinahe 24 Stunden aufeinander und schrieb Songs. Entstanden ist die „Baltic States“ EP während eines gemeinsamen Roadtrips.
Die „Baltic States“ EP erscheint via Humming Record und Heist or Hit am 26. August digital, am 30. September auch auf Vinyl.
>The Guardian – New Band of the week

www.facebook.com/seamoyaband/
www.soundcloud.com/seamoya


Maja Osojnik

Foto: Rania Moslam

Foto: Rania Moslam

Ein anthroposophischer Seelenstriptease zwischen dystopischem Chanson, primordialem Mantra und Musique Concrete.
Nach 14 Band-Alben zwischen Alter und Neuer, improvisierter und experimenteller Musik, Folklore und Industrial veröffentlicht Maja Osojnik ihr erstes Solo-Album LET THEM GROW und sucht nach dem einfachen Song, der all das in ihr und in sich verbindet.
LET THEM GROW ist das Produkt eines Rückzugs, einer Innenschau und Neuaufstellung. Osojnik fragt in diesem sehr persönlichen Album nach dem Selbst und den seltsamen Phänomenen zeitgenössischer Zwischenmenschlichkeit, klingt dabei lustvoll, verstört, komplex, sphärisch, schneidend und feminin.
Jeder Sound auf Osojniks Album ist eigens generiert und zu einem Unikat verfremdet. Es ist eine Bibliothek kaputter Klangabfälle, Resultate digitaler Ausrutscher und fehlerhafter Prozessierung, ungewollt verzerrt, übersteuert oder phasenverschoben. „Ich habe eine Vorliebe für das von der Gesellschaft nicht Anerkannte, das kaputt Gemachte.“ Im Äther von LET THEM GROW durchlaufen sie eine Neo-Genese, erhalten Kontext, werden zur Substanz ihrer Songs.
Umgeben von elektrischen Schiebedächern, Möwen oder Flugzeugturbinen führt Maja Osojnik in Einsamkeit ein Streitgespräch. Im Limbus zwischen analoger und digitaler Kunst, virtuellen und realen Räumen spinnt sie mit ihrer Stimme, der Paetzold-Bassblockflöte, zahlreichen abstrusen Klangobjekten, Radios oder Field-Recordings ein dramatisches Klangkunstwerk, dunkel und weich.

www.letthem.bandcamp.com
http://mo.klingt.org/


Tocha

tocha foteMit seiner Posaune erzeugt Tocha eine enorme Klangvielfalt. Mal groovende, mal avantgardistische Eigenkompositionen und außergewöhnliche Interpretationen von bekannten Jazz Standards und Folklore in einem ganz eigenen Sound.
Eine musikalisch grenzüberschreitende Mischung aus World Music, Jazz, Hip-Hop Elementen und Einflüssen aus dem klassischen Bereich. Ganz nach dem Motto „Der Weg ist das Ziel!“ versetzt diese Musik in eine surreale Welt der Erzählungen, die sich vor dem Hörer Ton für Ton entfaltet: Seien es Männer, die Regentropfen fangen mit dem Auftrag sie zu retten, sei es eine Fahrt zum Vogelhüttendeich oder eine Geschichte über menschliche Wimpern, die sich in Käferbeinchen verwandeln.

www.tochatrombone.jimdo.com/


TRIO Elf

IMG_9627.jpg PR Trio Elf 2015gehört  zu  den  international  am  meisten  beachteten Jazzformationen Deutschlands. Sie sind die einzige deutsche Band der letzten Jahre, der das amerikanische Downbeat, das rennomierteste Jazzmagazin der Welt, eine ganze Seite widmete.
Trio  Elf  bezieht  seine  musikalische  Leichtigkeit  aus  Melodien, die geradezu hymnisch anmuten, flirrenden Rythmen mit überraschenden dynamischen Brüchen und dem gemeinsamen Atmen dreier gleichberechtigter Stimmen. Ihre inspirierten Improvisatinen wurden von der Kritik weltweit gefeiert.
Markenzeichen  der  Band  ist  die  Erweiterung  des  warmen akustischen Sounds durch den krativen Einsatz von Electronics und Elementen aus der Club Musik.
Inzwischen sind 5 Alben bei ENJA Records erschienen und am 30. August wird die neue CD “MusicBoxMusic” bei Enja Records erscheinen.

www.trioelf.de/

2016