Bremer Jazzpreis 2012 geht an MASAA

Konzert der Finalisten begeistert Live-Jury und Publikum

Foto: Gaby Ahnert

Foto: Gaby Ahnert


Beste Stimmung und musikalisch überzeugende Finalisten erlebte das Bremer Publikum beim gestrigen Konzert anlässlich der Verleihung des Bremer Jazzpreises. Erstmalig verlieh der Verein Freundes- und Förderkreis des Jazz in Bremen e.V. im mit 280 Gästen voll besetzten Bremer Club „Fritz“ den mit 10.000 Euro dotierten Preis für Jazz mit ethnischen Einflüssen. Beim entscheidenden Konzert begeisterten alle drei Finalisten-Bands sowohl das anwesende Publikum als auch die fünf Live-Juroren unter dem Vorsitz der Jazzpianistin Julia Hülsmann. „Ich bin begeistert vom enormen Niveau dieser rundum gelungenen Veranstaltung. Alle drei Bands haben mich mit ihrer Musik in andere Welten entführt“, würdigte die Jurorin die Qualität der Finalisten und die Arbeit des Organisationsteams.
Vor ausverkauftem Haus präsentierten die Band LebiDerya, das Duo-Projekt Eda Zari & Hayden Chisholm sowie das Jazz-Quartett Masaa eine spannende Bandbreite an musikalischen Einflüssen und kulturellen Traditionen. 
Bevor sich die Finalisten der Jury und ihrem Publikum stellten, begrüßte Bürgermeisterin Karoline Linnert Musiker und Gäste auf sympathische Weise. Sie lobte das ehrenamtliche Bürgerengagement des Vereins, der mit diesem Preis musikalisches Niveau, kulturelle Vielfalt und künstlerische Professionalisierung fördert.